Geschichte

Im Sommersemester 1993 bot Prof. Beutelspacher von der JLU Gießen ein Seminar zu „Geometrischen Modellen“ für Lehramtsstudierende an. Die Teilnehmer wurden dazu aufgefordert selbst geometrische Modelle zu bauen und die darin steckende Mathematik zu erklären.

1994 fand die erste Ausstellung „Geometrische Modelle“ im Philosophikum II der JLU statt. Diese Ausstellung beinhaltete bereits Exponate, die auch heute noch im Mathematikum gezeigt werden, z.B. „Tetraeder im Würfel“.

Ein Jahr später fand die erste Ausstellung außerhalb Gießens statt. „Mathematik zum Anfassen“ wurde im Schulmuseum in Nürnberg gezeigt.

1996 wurde der „Förderverein zur Schaffung eines Mathematikmuseums in Gießen e.V.“ gegründet. Ein wichtiger Meilenstein in der Entstehung des Mathematikums.

2002 kam es zum ersten Spatenstich für das Mathematikum und dem Beginn der Bauarbeiten. Nur neun Monate später wurde das Mathematikum durch den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau am 19. November eröffnet. Gestartet wurde mich etwa 50 Exponaten, die alle von der Werkstatt des Mathematikums gefertigt wurden. 2003 wurde die „Große Kugelbahn“ als Ausstellungsstück mit aufgenommen und das 2. Obergeschoss eröffnet. 

Seit 2009 gibt es das „Mini-Mathematikum“. Dabei handelt es sich um einen Ausstellungsbereich für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren.

Vision

  1. Mathematik für alle
    In über 170 Experimenten können die Besucher, egal ob Schulklassen, Familien, Mathe-Asse oder Masse-Hasser, des Mathematikums Mathematik auf spielerische Weise erfahren.

  1. Mathematik zum Anfassen
  2. Mathematik gemeinsam